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    Flugasche verhilft Beton zu Höchstleistungen

    Unsere Steinkohlenflugasche ist bei unseren Kunden aus der Baustoffbranche stark gefragt. Denn Flugasche kann vielseitig eingesetzt werden.

    Vor allem bei der Herstellung von Beton und Zement kann Flugasche ihre Leistungsstärke voll ausspielen. Denn im Beton wirken die feinen, runden Partikel der Flugasche wie kleine Kugellager. Dadurch verbessert sich der Wasseranspruch, der Beton lässt sich leichter verarbeiten und – etwa im Falle von Spritzbeton oder Hochleistungsbeton – besser verdichten. Da die Partikel der Flugasche die Hohlräume im Beton ausfüllen, wird auch die Festigkeit des Betons deutlich gesteigert.

    Zudem wirkt sich das puzzolanische Reaktionsvermögen, also die kontinuierliche Reaktion der Flugasche mit Kalkhydrat aus dem Zement und Wasser im Beton, langfristig positiv auf die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Betons aus. Durch die meist jahrelang fortlaufende Reaktion wird der Beton zunehmend dichter, beständiger und dauerhafter. So wird er z.B. resistenter gegen Einwirkungen von Säure oder Sulfat. Flugasche verleiht dem Beton damit Eigenschaften, die vor allem bei Brücken, Tunneln, Kühltürmen, Abwasserkanälen und Fundamenten gefordert sind.

    Wie entsteht Flugasche?

    Flugasche entsteht bei der Verbrennung von Steinkohle, wenn die nicht brennbaren, mineralischen Bestandteile der Kohle im Elektrofilter aus dem Rauchgas gefiltert werden. So entstehen als Nebenprodukt staubfeine mineralische Partikel, wie sie sehr ähnlich auch in der Natur, beispielsweise als vulkanische Aschen und Erden vorkommen. Produziert wird Flugasche in modernen Steinkohlekraftwerken in der ganzen Welt. Wird Flugasche als Hauptbestandteil im Zement eingesetzt, lässt sich der ökologische Fußabdruck von Beton pro verwendeter Tonne Flugasche um fast eine Tonne CO2 reduzieren.

    Zur Qualitätssicherung lassen wir die Flugaschen regelmäßig in unserem Baustofflabor auf ihre stofflichen Eigenschaften überprüfen.